DemografieGestalter 2020

Unglaublich aber wahr: Das Filmprojekt von Tim Schäfer „Alles auf Anfang? – Ein neues Leben in Übach-Palenberg“ gewinnt den 1. Preis in der Kategorie „Integration“ des DemografieGestalter Wettbewerbs der Mehrgenerationenhäuser

Weitere Infos finden sich https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/demografiegestalter-2020/die-gewinner/

Alles auf Anfang in Übach-Palenberg

In der Kategorie Integrationsarbeit überzeugte das Mehrgenerationenhaus Übach-Palenberg aus Nordrhein-Westfalen die Jury mit dem Filmprojekt „Alles auf Anfang? – Ein neues Leben in Übach-Palenberg“. Das 23-köpfige Team aus Jugendlichen aus Deutschland, Syrien, Irak und Afghanistan setzte sich das Ziel, mehr über die Werte von Menschen in unterschiedlichen Ländern und deren Veränderung durch Kriegs- und Fluchterlebnisse zu erfahren. Der Film gibt den geflüchteten jungen Menschen eine Stimme, anstatt über sie zu sprechen. Laut der Jury ist die erfolgte Aushandlung von Werten preiswürdig und wird in der Integrationsarbeit oftmals vernachlässigt. Neben dem Verständnis füreinander hat das Filmteam während der Umsetzung außerdem neue digitale Kompetenzen erworben.

„Mich persönlich begeistert Ihr Projekt vor allem, weil Sie junge Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen zusammenbringen und zu Wort kommen lassen. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist ganz wichtig, damit Integration gelingen kann. Davon bin ich überzeugt und Ihr Projekt zeigt, dass es funktioniert“, schrieb Bundesfamilienministerin Giffey an das Projektteam.

Die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Marion Dalmisch, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Als mir die Nachricht übermittelt wurde, dass unser Filmprojekt „Alles auf Anfang? – Ein neues Leben in Übach-Palenberg“ den ersten Preis in der Kategorie Integration erhalten hat, war ich erst einmal sprachlos. Damit hätten wir alle nicht gerechnet. Natürlich freuen wir uns als Mehrgenerationenhaus über diese Auszeichnung, aber ganz besonders freuen wir uns für all die Jugendlichen, die am Projekt beteiligt waren und in ihrem Leben bereits viel Negatives erlebt haben. Es ist für sie eine Bestätigung, dass sich das Einbringen in eine Gruppe, in eine Gesellschaft lohnt, und dass aus den kleinen Dingen eben manchmal auch ganz große werden.“